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Die Antwort: Durch Qualitätsmanagement. Der eigentlich als Zauberer von Otfried Preußler erdachte Petrosilius Zwackelmann "mutiert" bei Käzmann zum QM-Beauftragten und mit ein wenig Qualitätsmanagement-Magie entdeckt Hotzenplotz den Evaluationsbogen: "Bitte ankreuzen: Sind Sie mit dem Überfall sehr zufrieden, zufrieden oder überhaupt nicht zufrieden?" Von nun an wird er wohl nie wieder Kasperl und Seppel verwechseln - dank Feedback-Bögen für Überfall-Opfer und Qualitätsmanagementhandbuch. Das ist - natürlich - Satire und die trifft in ihrem Kern ja nicht selten ins Schwarze. Aber auch im richtigen Leben bringt Qualitätsmanagement Farbe ins Spiel, ganz ohne Magie, sehr wohl aber mit dem Zauber neuer Ideen. Denn ähnlich des verzweifelten und überforderten Räuber Hotzenplotz brauchen auch ganz normale Unternehmen mitunter Unterstützung, auch um die Grundsätze des Qualitätsmanagements DIN ISO 9001:2008 noch effizienter zu implementieren und anwenden zu können. Ein ganzheitliches Coaching im Einklang und auf Basis des Qualitätsmanagements DIN ISO 9001:2008 ist hierbei nicht der sprichwörtliche Zauberstab, sehr wohl jedoch eine professionelle und persönliche Anleitung und Begleitung zum Erfolg.
Lieber Zauberstab als Zauder-Stab: Qualitätsmanagement als Mehrwert

Das Marktforschungsinstitut Yougov beispielsweise untersuchte im Rahmen des von ihm ausgeschriebenen Service-Innovationspreises 2014, wo der Bedarf an Innovation im Service seitens der Kunden besonders hoch ist.  Dazu wurden 1.040 Personen befragt. Und sie gaben eine recht eindeutige Antwort: 87 Prozent von ihnen wünschen sich mehr Flexibilität, was Produkte und Tarife angeht. Zwei Drittel hingegen erwarten Innovationen im Bereich digitaler Service - und hier speziell bezüglich Internet-Kundenportalen mit Kauf- oder Selbstbedienungsbereich. 32 Prozent schließlich setzen auf eine Optimierung des Service durch Smartphone-Apps. Bereits an diesen Daten lässt sich die digitale "Service-Revolution" ablesen, nutzen doch immer mehr Privat- und Gewerbekunden ihre Smartphones und Tablets, um in Kontakt mit ihren Anbietern zu kommen und über alle Touchpoints hinweg auch in Verbindung zu bleiben.

Eine Studie des Beratungsunternehmens Kienbaum und RichtigRichtig.com unter 300 Unternehmen in der DACH-Region ergab, dass 60 Prozent der Befragten die lebensfeindliche Servicewüste immer noch sehen - und nicht nur als Fata Morgana, sondern ganz konkret. Andererseits - und das erstaunt - wissen 89 Prozent um die Wichtigkeit und Relevanz des Themas Service, was den eigenen unternehmerischen Erfolg angeht. Diese Kluft zwischen einerseits bestehender Servicewüste und auf der anderen Seite des Wissens um die Notwendigkeit, exzellenten Service als Differenzierungsmerkmal anbieten zu müssen, weil Kunden es zurecht verlangen, ist gleichzeitig aber auch Ansporn für die Unternehmen, eine Brücke des proaktiven Entgegenkommens für ihre Kunden zu bauen.

Kurz gefasst, brachte Prometheus den Menschen sowohl das Leben wie auch das Feuer - und das sogar zurück, nachdem es ihnen von Zeus wieder weggenommen wurde. Prometheu setzte also alles daran, den Menschen Aufklärung und Lebensqualität zu bringen. Am Ende zahlte er dafür mit Jahrhunderten in unlösbaren Ketten und nicht enden wollenden Qualen. Zugegeben, der Vergleich des Jobs eines Qualitätsmanagers mit den Leiden des Prometheus ist nicht in jeder Hinsicht rechtens. Schließlich kann der Qualitätsmanager zumindest selbst darüber entscheiden, ob und wie lange er "angekettet" sein möchte. Andererseits sind die Parallelen bisweilen kaum zu übersehen:

So ähnlich verhält es sich mit der Industrie 4.0 und der Bereitschaft europäischer Industrieunternehmen, sie endlich und nachhaltig willkommen zu heißen. "The fourth industrial revolution is already on its way. Revolutions are fast, disruptive and destructive. And there is no going back. Industry 4.0 will be an answer to the challenges lying ahead." So provokativ und vielleicht auch ein wenig plakativ (und da wären wir wieder bei Opels genialen Teasern zur Imagekampagne) liest man es in INDUSTRY 4.0 - The new industrial revolution How Europe will succeed, eine von der Consulting-Gesellschaft Roland Beger herausgegebenen Studie zum Thema Industrie 4.0. Untersucht wurden dabei zahlreiche Aspekte, was die Bereitschaft und Vorbereitungen der Industrieländer hinsichtlich der neuen industriellen Revolution angeht. Das Fazit ist fast schon vernichtend: Innerhalb der letzten beiden Jahrzehnte verloren die westeuropäischen Industriestaaten über 10 Prozent ihrer industriellen Wertschöpfung, während in den Emerging Markets eine Verdopplung dessen auf nun rund 6,5 Billionen Euro stattfand, was einem Anteil von 40 Prozent entspricht, während der westeuropäische von 36 auf 25 Prozent sank.

Am Ende geht es beim Product Lifecycle Management (PLM) also um eine ganzheitliche Betrachtungsweise, was das Sammeln, Auswerten und Steuern aller Produkt relevanten Daten angeht, die im Laufe jedes einzelnen Zyklus-Steps anlaufen. Schließlich hilft die Evaluierung maßgeblich dabei, alle Phasen und deren Übergänge noch effizienter und produktiver zu gestalten. Umso wichtiger also, dass man sich als Unternehmen von Beginn an für eine PLM-Software entscheidet, die dank ihrer Funktionen und flexiblen Verknüpfung mit anderen Systemen eine entsprechende Datenerhebung- und evaluierung möglich macht.

Wo und wann genau dieses Zitat des legendären US-amerikanischen "Fertigungs"-Pioniers entstand, lässt sich heute nicht mehr genau sagen. Fest steht jedoch, dass diese Idee (wie übrigens viele der Ford-Gedanken)  auch im Zeitalter hochtechnisierter Industrieproduktion aktuell wie nie zuvor ist. Vor allem mit Blick auf die viel beschworene und mit großen Erwartungen verbundene Industrie 4.0 ist die Zusammenarbeit autonomer Teilstücke in einem vernetzten System das A und O - und immer noch der Schlüssel zu Effizienz und damit zum Erfolg.

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